TIPPS

 

Kinder mit Kopfläusenbefall dürfen keine Gemeinschaftseinrichtungen besuchen.

Die Eltern sind verpflichtet die Einrichtungen zu informieren, die wiederum das Gesundheitsamt

unterrichten muss.

 

DIe wichtigste und erste Maßnahme ist immer die korrekte Behandlung
mit einem Läusemittel (halten Sie sich immer genau an die Anwendungsvorgaben)
und das sorgfältige Auskämmen mit einem guten Läusekamm.

 

Die Übertragung der Läuse erfolgt meistens von Kopf zu Kopf durch Haarkontakt.
Ohne "Wirt" verhungern die Läuse nach spätestens 3 Tagen. Sie verlassen ihren Wirt

nicht freiwillig, und wenn doch werden sie unbeweglich und träge.

Bei starkem Juckreiz wiederholen sie das Auskämmen der Nissen mit
einer guten Pflegespülung.

 

Läuse und Nissen sind mit bloßem Auge sichtbar.
Unterziehen sie Kleidung, Bettwäsche Kuscheltiere und Kissen einer Sichtkontrolle.

Reinigen Sie zur Sicherheit Bettwäsche, Kleidung und Kuscheltiere,
bei 60° in der Waschmaschine und im Wäschetrockner.

Jedes Familienmitglied sollte seine eigenen Kämme und Bürsten besitzten
und diese auch regelmäßig reinigen

Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass es auch andere Übertragungswege
gibt als den von Kopf zu Kopf. Die meisten Forschungsergebnisse besagen jedoch

das sie praktisch keine Rolle spielen.

Familienmitglieder müssen nicht vorsorglich mitbehandelt werden wenn sie
nicht infiziert sind. Sind Erwachsene betroffen, handelt es sich meistens
um Eltern, Erzieher, Kindergärtner oder Lehrer von infizierten Kindern.

Mädchen werden häufiger als Jungen befallen. Man geht davon aus das dies am
Verhalten liegt, da die Mädchen untereinander engeren/öfters Körperkontakt haben.

Studien zufolge werden 85 % der Kinder einmal von Läusen befallen.
Hygiene, Bildung und sozialer Status spielen dabei keine Rolle.

 

Kopfläuse befallen keine Haustiere.

 

KOPFLÄUSE SIND GEGEN GÄNGIGE LÄUSEMITTEL RESISTENT

Lausige Zeiten: Kieler Forscher haben jetzt nachgewiesen, was verzweifelte Eltern und
behandelnde Kinderärzte bereits lange vermuten: Chemische Läusekuren versagen deswegen
so häufig, weil die Blutsauger eine Resistenz durch eine Genmutation gegen gängige
Behandlungsmittel entwickelt haben. Quelle: WELT ONLINE - Wissenschaft